Dies + Das



Hier finden Sie, und unsere Pächter/Mitglieder, verschieden Anregungen,
Tipps und eben Dies + Das





Goldene Kompostregeln


1. Wählen Sie einen halbschattigen Platz!
Halbschattig heißt, dass der Kompost zwar von der Sonne erwärmt wird, ihr aber nicht gnadenlos ausgesetzt ist. Ebenso günstig ist ein windgeschützter Platz.
2. Grobe Abfälle vorher zerkleinern!
Verholztes Material entweder mit der Schere, dem Beil oder bei größeren Ästen mit dem Häcksler zerkleinern. Grünes Material braucht nicht bearbeitet zu werden, genauso wenig rohe Küchenabfälle.
3. Vermischen Sie Ihre Abfälle!
Um ein gutes C:N-Verhältnis zu erreichen, ist es notwendig, holzige und grüne Abfälle gut durchzumischen. Dadurch kann während der Rotte immer genügend Sauerstoff an das organische Material gelangen und es entstehen keine Faulgase und unangenehme Gerüche
4. Decken Sie den Kompost notfalls ab!
Dauerregen sollte den Kompost nicht vermatschen und die Nährstoffe auswaschen. Deshalb ist es sinnvoll, den Kompost mit einem durchlässigen Material, wie z.B. einer Schilfmatte, alten Kartoffelsäcken oder auch einer Schicht Laub oder Rasenschnitt abzudecken-
5. Keine gekochten Essensreste entsorgen!
Weder Fisch- noch Fleisch- oder sonstige gekochten Essensreste gehören auf den Kompost. Das zieht Rtten an ! ! ! !
6. Keine unverrottbarenMaterialien auf den Kompost!
Steine, Glas, Metall, Betanreste, oder Kunststoff haben auf dem Kompost nichts verloren !





Materialien für den Kompost


MATERIAL

EMPFEHLUNG

Asche

Holzasche nur in geringen Mengen, da sehr hoher Kaligehalt

Balkon- Kübelpflanzen

Gründlich zerkleinern, gut untermischen

Bananenschalen, Südfrüchte

Schalen können evtl. mit Spritzmittel belastet sein, verrotten nur sehr langsam, nur geringe Mengen auf Kompost geben

Eierschalen

Kalkhaltig, verrotten nur sehr langsam, gut zerkleinern

Laub

Gut durchmischen, evtl. als Abdeckschicht

Kaffeefilter

Leckerli für Kompostwürmer !

Mist

Nur in geringen Mengen, Hühnermist nicht auf Kompost !

Schnittblumen

Eigene Blumen unbedenklich, gekaufte nur in geringen Mengen, da die Blumen aus einem Laden evtl. belastet sein können !

Staudenschnitt

Gut zerkleinern, vor allem verholzte Teile, gut untermischen !

Teebeutel

Leckerli für Regenwürmer !

Katzenstreu/Tierkot

Aus geundheitsgründen nicht zu empfehlen !

Kranke Pflenzen

Besser im Hausmüll entsorgen !






Hecken-Pflege


Das A&O einer Hecke ist die Pflege mittels RÜCKschnitt, GESTALTUNGSschnitt und AUSDÜNNUNGSschnitt.

Eine Hecke braucht WASSER WASSER und noch einmal WASSER. Wasser sollte so schnell wie möglich
zu den Wurzeln gelangen können. Deswegen, hält man die unteren Zentimeter eine Hecke frei von Laub, überhängendem Grün der Hecke sowie hochwachsendes Gras und Unkraut.
Es kann Regenen so viel es will, wenn der Weg zum Wurzelwerk nicht frei genug ist, gelangt mal gerade 10% vom Regen an die Wurzeln. Grundsätzlich darf eine Hecke von März bis September NICHT mit einem RÜCKschnitt und GESTALTUNGSschnitt bearbeitet werden.
Ein AUSDÜNNUNGSschnitt kann unter Berücksichtigung von evtl. brütenden Vögeln (Nester vorsichtig sichten) erfolgen.
Hier ist der Schnitt der Hecke, im Bereich von einigen Zentimetern in die Tiefe, gemeint. Vorsicht ist geboten.
Beim RÜCKschnitt kann man der Hecke krätigst zu Leibe rücken. Es schadet ihr in keinster Weise. Im Gegenteil.
Zum Wachsen benötigt eine Hecke Licht. Und zwar bis ins Innere.
Vertrocknete Äste und Abzweige sollte man entfernen um den jungen Trieben die Möglichkeit zum wachsen geben. Die Hecke wird dadurch freier in sich und kann besser und stabil wachsen und wird später um so "dichter".